Genutzt wird die ganz junge, nicht verborkte Rinde; die darin enthaltenen Gerbstoffe wirken adstringierend (zusammenziehend) und entzündungshemmend.
Anwendung Bei Durchfallerkrankungen als Tee (3-mal täglich etwa 1/3 TL = 1 g Eichenrinde mit 150 ml kaltem Wasser ansetzen, aufkochen, nach einigen Minuten abgießen und trinken, insgesamt nicht länger als 3 oder 4 Tage anwenden).
Bei leichten Entzündungen im Mund- und Rachenbereich
als Spül- und Gurgellösung (täglich 2 knappe Esslöffel =
10 g mit 1/2 l kaltem Wasser ansetzen, 15 Minuten kochen,abgießen; unverdünnte Lösung mehrmals täglich anwenden,
insgesamt maximal 2-3 Wochen).
Bei entzündlichen Hauterkrankungen, leichten Entzündungen im
Genital- und Analbereich und Hämorrhoiden als Badezusatz
(500 g mit 4-5 l kaltem Wasser ansetzen, 15-20 Minuten kochen lassen, abgießen, abkühlen lassen. Flüssigkeit einem Vollbad zugeben, sodass etwa 5 g Eichenrinde auf 1 l Wasser kommen; bei Teilbädern entsprechend
weniger verwenden. Nicht länger als 2-3 Wochen anwenden). Vollbäder nicht anwenden bei großflächigen Hautschäden
(z. B. nässenden Ekzemen).