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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



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Gelbwurz (Curcuma)

Von der javanischen Gelbwurz (Curcuma zanthorriza) verwendet man, ebenso wie von der Kurkumapflanze (Curcuma longa), die getrockneten Wurzelstöcke. Beide Pflanzen gehören zur Familie der Ingwergewächse und gelten als appetitsteigernd und entblähend; außerdem fördern sie die Galleabsonderung. Gelbwurz enthält ätherische Öle (u. a. Campher), die chronische Entzündungen hemmen und die Bildung krebsfördernder Nitrosamine reduzieren (Leberschutz).

Anwendung Gelbwurz (mittlere Tagesdosis 2 g Droge, z. B. in Tablettenform in der Verdauungsruhe zwischen den Mahlzeiten eingenommen) wird eingesetzt bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl und Blähungen und bei Fettstoffwechselstörungen (Hypercholesterinämie). Bei eher weichem Stuhlgang kann mit Myrrhe kombiniert werden.

Vorsicht! Nicht anwenden bei Verschluss der Gallenwege; bei Gallensteinen nur nach Absprache mit dem Arzt einsetzen.

Bei langzeitigem Gebrauch kann Gelbwurz zu Magenschmerzen führen; Gelbwurz verstärkt außerdem die Wirkung von Medikamenten zur Blutverdünnung.

Andere Bezeichnungen:
Javanische Kurkuma