Auch der Hopfen ist eine uralte Kulturpflanze. Medizinisch verwendet werden die getrockneten Hopfenzapfen; sie enthalten neben ätherischem Öl, Gerbstoffen und Flavonoiden vor allem Bittersäuren, die auch gegen Bakterien und Pilze wirken.
Anwendung Hopfen wird gegen Befindlichkeitsstörungen
wie Unruhe, Angst und Schlaflosigkeit empfohlen,
weil er eine das Nervensystem dämpfende Wirkung entfaltet.
Die Bitterstoffe wirken außerdem appetitanregend
und verdauungsfördernd. Angewendet werden kann
Hopfen z.B. als Teezubereitung (2-3 Tassen täglich, 1 davon
vor dem Schlafengehen) aus 1-2 TL auf 150 ml Wasser
(zugedeckt 10-15 Minuten ziehen lassen, abgießen), als
Badezusatz oder auch in Form von Dragees, Kapseln oder
als Tonikum.
Bei Unruhe- und Angstzuständen kann man hochdosierte (nur in Apotheken erhältlich) Kombinationen aus Baldrian, Passionsblume und Hopfen einsetzen.