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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Humulus lupulus |
Hopfen (Humulus lupulus)

Auch der Hopfen ist eine uralte Kulturpflanze. Medizinisch verwendet werden die getrockneten Hopfenzapfen; sie enthalten neben ätherischem Öl, Gerbstoffen und Flavonoiden vor allem Bittersäuren, die auch gegen Bakterien und Pilze wirken.

Anwendung Hopfen wird gegen Befindlichkeitsstörungen wie Unruhe, Angst und Schlaflosigkeit empfohlen, weil er eine das Nervensystem dämpfende Wirkung entfaltet. Die Bitterstoffe wirken außerdem appetitanregend und verdauungsfördernd. Angewendet werden kann Hopfen z.B. als Teezubereitung (2-3 Tassen täglich, 1 davon vor dem Schlafengehen) aus 1-2 TL auf 150 ml Wasser (zugedeckt 10-15 Minuten ziehen lassen, abgießen), als Badezusatz oder auch in Form von Dragees, Kapseln oder als Tonikum.

Bei Unruhe- und Angstzuständen kann man hochdosierte (nur in Apotheken erhältlich) Kombinationen aus Baldrian, Passionsblume und Hopfen einsetzen.

Vorsicht! Frische Hopfenzapfen verursachen allergieähnliche bläschenartige Erscheinungen an Haut und Schleimhäuten und führen außerdem zu Kopfschmerzen.
Vorsicht! Info+ Kombinationspräparate, die neben Hopfen auch Johanniskraut enthalten, sind aufgrund der Wechselwirkung zwischen Protease-Inhibitoren bzw. NNRTIs und Johanniskraut in der HIV-Therapie kontraindiziert (siehe unter Johanniskraut)!