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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Mentha x piperita |
Pfefferminze (Mentha piperita)

Pfefferminzblätter enthalten ätherisches Öl (Hauptwirkstoff: Menthol), Gerbstoffe und Flavonoide; sie wirken krampflösend und blähungstreibend und regen die Galleproduktion an.

Anwendung Pfefferminze hilft bei krampfartigen Beschwerden im Magen- und Darmbereich sowie der Gallenblase und Gallenwege; dazu trinkt man 3- bis 4-mal täglich eine Tasse frisch zubereiteten Tee zwischen den Mahlzeiten (1 EL Pfefferminzblätter = 1,5 g mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, abgedeckt 5-10 Minuten ziehen lassen, abgießen; Tagesdosis 3-6 g). Bei Erkältungskrankheiten kann man auch Auszüge aus den Blättern innerlich einsetzen, z. B. als Pfefferminzöl oder als Bestandteil von Pastillen oder Ähnlichem. Pfefferminzöl (z.B. Japanisches Heilpflanzenöl) hilft, äußerlich angewendet, darüber hinaus auch bei Erkältungskrankheiten (macht die Nase frei) und Spannungskopfschmerzen (maximal 10 Tropfen an die Schläfen tupfen), nicht jedoch bei Migräne.

Vorsicht! Ab 2 g Menthol (die Blätter enthalten im Durchschnitt 0,5-4% ätherisches Öl, davon sind 35-45% Menthol) kann es zu Vergiftungserscheinungen mit Übererregung des zentralen Nervensystems (Zittern), Erbrechen, Benommenheit und Störungen der Atmung kommen.

Allergische Reaktionen sind möglich; bei Kleinkindern ist Vorsicht geboten.

Andere Bezeichnungen:
Minzkraut