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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Zingiber officinale |
Ingwer (Zingiber)

Der Ingwerwurzelstock enthält einen zähflüssigen Balsam, der neben ätherischen Ölen unter anderem auch Scharfstoffe enthält. Ingwer wirkt verdauungsfördernd durch Anregung der Verdauungssäfte und Steigerung der Darmfunktion, ist außerdem entzündungshemmend und zeigt gute Wirkung auch gegen Übelkeit (z. B. als Arzneinebenwirkung). Bei »Frostbeulen« (Menschen, die leicht frieren) führt Ingwer zu einem angenehmen Wärmegefühl: Die Glieder werden gut durchblutet, indem die vegetativ gesteuerten Gefäßmuskeln sich rascher und besser anpassen können; auf diese Weise wird die Wiedererwärmungszeit von Fingern und Zehen nach Auskühlung verkürzt.

Anwendung Zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden und Blähungen eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten, zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen 3-mal täglich 1 Tasse Tee aus 1 TL = 0,5-1 g grob gepulvertem Ingwer trinken (mit 150 ml kochendem Wasser überbrühen, nach 5 Minuten abgießen; Tagesdosis 2-4 g). Die gefäßerweiternde Wirkung kann bei Bluthochdruck zur Blutdrucksenkung genutzt werden.

Vorsicht! Nicht anwenden bei Magengeschwüren (Ingwer verstärkt die Schmerzen), bei Gallensteinen vorher mit dem Arzt/der Ärztin sprechen (Ingwer regt den Gallefluss an).

Andere Bezeichnungen:
Schnapswurzel