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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Melissa officinalis |
Melisse (Melissa)

Melissenblätter enthalten neben Gerbstoffen, Bitterstoffen und Flavonoiden vor allem ätherisches Öl, das für den Zitronengeruch verantwortlich ist. Melisse wirkt krampflösend und entblähend, beruhigend, leicht angstlösend und schlaffördernd sowie antimikrobiell.

Anwendung

Melisse wird innerlich, meist in Kombination mit anderen beruhigend wirkenden pflanzlichen Heilmitteln wie z. B. Baldrian oder Johanniskraut, bei nervös bedingten Einschlafstörungen sowie nervösen Magen- und Darmbeschwerden angewendet. Dazu trinkt man mehrmals täglich eine Tasse frisch zubereiteten Tee (1-3 TL = 1-3 g mit 150 ml kochendem Wasser überbrühen, abgedeckt 10 Min. ziehen lassen und abgießen); als Tagesdosis werden 8-10 g empfohlen.

Vorsicht! Info+ Kombinationspräparate, die neben Melisse Johanniskraut enthalten, sind aufgrund der Wechselwirkung zwischen Protease-Inhibitoren bzw. NNRTIs und Johanniskraut in der HIV-Therapie kontraindiziert. (siehe Warnhinweise für Johanniskraut)
Info+ Äußerlich kann Melissenextrakt bei Herpesbläschen an den Lippen und im Genitalbereich eingesetzt werden: Sofort bei ersten Symptomen eine Zubereitung mit 1%igem Extrakt auftragen.

Andere Bezeichnungen:
Bienenkraut