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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Lavandula angustifolia |
Lavendel (Lavandula angustifolia)

Genutzt werden die in den getrockneten Blüten enthaltenen ätherischen Öle und Gerbstoffe, die leicht beruhigend und verdauungsfördernd (entblähend) wirken.

Anwendung Eingesetzt wird Lavendel bei Verdauungsbeschwerden (Blähungen, nervöser Reizmagen, nervöse Darmbeschwerden) sowie bei nervöser Unruhe und Einschlafstörungen.
Dazu trinkt man mehrmals täglich, besonders vor dem Schlafengehen, eine Tasse frisch zubereiteten Tee (1-2 TL Lavendelblüten mit 150 ml heißem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abgießen) oder nimmt 1-4 Tropfen Lavendelöl (= 20-80 mg) z. B. mit Zucker zu sich.

Auch äußerlich lässt sich Lavendel einsetzen; so wird er wegen des angenehmen Aromas und der beruhigenden Wirkung gern als Badezusatz genommen (20-100 g auf 20 l Wasser; dazu z.B. 50 g Blüten 15 Minuten in 1 l heißem Wasser ziehen lassen, dann verdünnen).

Lavendel kann auch zum Inhalieren verwendet werden.

Vorsicht! Nicht in höherer Dosierung anwenden; Lavendelöl kann ab einer Dosis von etwa 1 g (ca. 50 Tropfen) zu Schläfrigkeit führen und so möglicherweise die Fähigkeit zum Führen von Kraftfahrzeugen und zum Bedienen von Maschinen herabsetzen.

In seltenen Fällen kann das ätherische Öl der Blüten Allergien auslösen.

Andere Bezeichnungen:
Nervenkräutel