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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Taraxacum officinale |
Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Löwenzahnblätter (medizinisch verwendet wird das zur Blütezeit gesammelte Kraut) enthalten vor allem Bitterstoffe und Schleimstoffe, die galletreibend und somit verdauungsfördernd und stoffwechselanregend wirken.
Angewandt werden sie bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen wie Völlegefühl, Blähungen, Neigung zu Bauchgrummeln und unregelmäßigen Stuhlgängen.

Die Wurzel enthält zudem harntreibende Substanzen und dient zur Anregung der Nierentätigkeit.


Anwendung Vom Kraut kann man 3-mal täglich 4-6 g Droge als Tee trinken, von der Wurzel 1-mal täglich am Morgen 3-4 g. Löwenzahn gibt es auch als Droge aus Kraut und Wurzel; davon trinkt man morgens und abends je 1-2 TL auf 150 ml kochendes Wasser (nach 15 Minuten abgießen).

Vorsicht! Nicht anwenden bei Gallengangs- und Darmverschluss, Gallensteinleiden und Gallenblasenentzündungen (könnte zu Koliken führen).

Der Milchsaft (vor allem im Stengel der frischen Pflanze) kann in seltenen Fällen Allergien auslösen.

Andere Bezeichnungen:
Pusteblume