Funktion:
Zink ist wichtig für zahlreiche Enzymfunktionen, Hormonwirkungen (u. a. Sexualität und Wachstum) sowie für das Immunsystem (Aktivität der T-Helferzellen und der Killerzellen) und die Zellteilung. Außerdem ist es an der Insulinspeicherung, der Spermienproduktion und der Wundheilung beteiligt.
Der Tagesbedarf liegt bei etwa 7-10 mg.
Ursache und Symptome für einen Mangel an Zink:
Zu Zinkmangel kommt es bei uns vor allem bei erhöhtem Alkoholkonsum, Entzündungen, chronischen Darmerkrankungen, Operationen, in der Schwangerschaft sowie bei Veganern.
Ein längerer und ausgeprägter Mangel kann zu Wundheilungsstörungen, Infektanfälligkeit, Appetitverlust und Hautveränderungen, aber auch zu Depressionen und Libidoverlust führen.
Niedrige aber auch zu hohe Zinkspiegel können sich schädlich auf das Immunsystem auswirken.
Vorkommen:
Reichlich enthalten ist Zink in Innereien, Geflügel und Fleisch, Milchprodukten, Schalentieren wie Austern oder Garnelen, Getreide und Hülsenfrüchten.
Zink aus tierischen Lebensmitteln kann besser verwertet werden als Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln.
Tipp: Durch das Schälen von Getreide geht ein erheblicher Teil der zinkreichen äußeren Schalen verloren; deswegen nach Möglichkeit häufiger Vollkornprodukte essen.
Anwendung Bei der Einnahme von Zink-Präparaten sollte aber eine tägliche Dosis von 15mg nicht überschritten werden.
Literatur:
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