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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Aloe ferox (Aloe ferox)

Aloe ferox kommt vor allem in Südafrika vor und wird deshalb auch Kap- oder Cape-Aloe genannt; genutzt wird der eingedickte Pflanzensaft, der zu Pulver weiterverarbeitet wird. Die Droge enthält Anthranoide. In sehr kleinen Mengen (etwa 20 mg) regt sie Magen, Dünndarm und Gallefluss an, in größerer Dosis sorgt sie für leichten Stuhlgang bei Hämorrhoiden, Analfissuren und Verstopfung. In Kombination mit Rhabarber, Enzian, Kalmus (»Schwedenkräuter«) wird Aloe ferox zur »Entschlackung« eingesetzt.

Aloe ferox kommt vor allem in Südafrika vor

Anwendung 50 mg Einzeldosis abends, doch individuell nach Stuhlkonsistenz; Tagesdosis nicht mehr als 200 mg

Vorsicht! Nicht anwenden bei Darmverschluss und akutentzündlichen Darmerkrankungen.
Bei Langzeitgebrauch sind Schleimhautreizung des Darmes, Elektrolytverlust (insbesondere von Kalium) mit Darmatonie (keine Darmbewegung) und Herzrhythmusstörungen möglich. Durch Kaliumverlust kann es außerdem zu Wechselwirkungen mit Antiarrhythmika (Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen) und anderen Medikamenten zur Regulierung der Herztätigkeit kommen.