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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Anis |
Anis (Pimpinella anisum)

Grundlage sind die Samen aus den getrockneten Früchten der Pflanze, die ätherische Öle und Flavonoide enthalten. Anis ist wie Fenchel und Kümmel ein Karminativum (von lat. carminare = reinigen), ein Blähungen milderndes Mittel, fördert die Verdauung (man denke an den Verdauungsschnaps) und regt den Appetit an. Anis hilft aber auch bei Entzündungen der oberen Luftwege: er wirkt krampflösend, antibakteriell sowie auswurffördernd.

Anwendung Mehrmals täglich je 1 EL aufgestoßene Samen mit je 150 ml Wasser aufbrühen (mittlere Tagesdosis: 3g Droge, 0,3 g ätherisches Öl); möglich sind auch Inhalationen mit ätherischem Öl (5-10%). Darüber hinaus ist Anis auch in Kombinationsarzneimitteln enthalten, z. B. in Mitteln zum Einreiben (zusammen mit Eukalyptus und Pfefferminzöl) oder in Hustensäften (mit Eibisch, Fenchel und Süßholz).

Vorsicht! Gelegentlich kommt es zu allergischen Reaktionen der Haut, der Atemwege und des Magen-Darm-Trakts.