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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Artemisia absinthium |
Wermutkraut (Artemisia absinthium)

Wermutkraut gilt als vielseitiges Mittel zur Verdauungsförderung. Es enthält u. a. ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Ascorbinsäure und Gerbstoffe. Wermutkraut wirkt anregend auf das zentrale Nervensystem (in höheren Dosierungen), antientzündlich, bakteriostatisch (hemmt die Vermehrung von Bakterien), entblähend und entkrampfend auf den Darm und stimuliert den Gallesaftfluss.

Anwendung Bei hartnäckiger Appetitlosigkeit kann man Wermutkraut (sinnvollerweise in Kombination mit anderen Bitterstoffen, z. B. aus Tausendgüldenkraut oder Engelwurz) eine halbe Stunde vor dem Essen, zur Förderung des Galleflusses nach dem Essen als Tee einnehmen (1/2 TL = 1,5 g mit ca. 150 ml kochendem Wasser überbrühen und nach 10 Minuten abgießen). Die Tagesdosis sollte 2-3 g Droge nicht überschreiten. Wermut ist auch als Extrakt oder Tinktur erhältlich.

Tipp: Eine gute Wermutqualität erkennt man am geringen Stengelanteil.

Vorsicht! Nicht das isolierte ätherische Öl verwenden; dieses kann zu Nervenschädigungen mit Kopfschmerzen, Schwindel und epileptischen Krämpfen führen. Gelegentlich tritt nach 4-6 Wochen eine Abneigung gegen Wermutkraut auf; in diesem Fall sollte eine »Wermutpause« eingelegt werden.

Andere Bezeichnungen:
Absinth