Genutzt werden die getrockneten Wurzeln der Ginsengpflanze, die ätherische Öle und Saponine enthalten sowie spezifische Stoffe, die auf das Zusammenspiel von Gehirn und Nebennierenrinde zur Regulierung des Hormonhaushaltes einwirken sollen. Auch eine blutzuckersenkende und blutgerinnungshemmende Wirkung wird beschrieben.
Anwendung
Eingesetzt wird Ginseng bei Ermüdung, Nervosität, Erschöpfung (Ursachen abklären!) mit Kopf- und Magenschmerzen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen und Libidoverlust.
Die Tagesdosis beträgt meist 1-2 g Droge (z.B. als Teeaufguss, in
Dragees, als Tonikum oder Tinktur - die schmeckt besser
als der Tee), wobei der Gesamtextrakt im Tee besser wirkt als isolierte ätherische Öle der Tinktur.
Ginseng sollte über einen längeren Zeitraum, aber nicht länger als 3 Monate verwendet werden (erneute Anwendung ist möglich).
Ginsengpräparate enthalten in unterschiedlichem Maße
Kohlenhydrate. Diabetiker/innen müssen auf die Angabe
der Broteinheiten achten.
Ginseng kann selten (meist bei hoher Dosierung und langer
Anwendung) zu Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden,
vaginalen Blutungen oder Bluthochdruck führen.
Nicht gleichzeitig mit koffeinhaltigen Genussmitteln anwenden.
Andere Bezeichnungen:
Allheilkraut
Panax ginseng