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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Salvia officinalis |
Salbei (Salvia)

Salbeiblätter enthalten neben einem ätherischen Öl auch Gerb- und Bitterstoffe sowie Flavonoide.

Anwendung Das ätherische Öl wirkt antibakteriell und hemmt auch das Wachstum von Pilzen; die Gerbstoffe wirken adstringierend (zusammenziehend). Gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum eignen sich daher sehr gut Salbeitee (2,5 g auf 100 ml Wasser) und Salbeipräparate zum Gurgeln und Spülen (2-3 Tropfen des ätherischen Öls auf 100 ml Wasser oder 5 g alkoholischer Auszug auf 1 Glas Wasser), Salbeibonbons zum Lutschen sowie Tinktur (unverdünnter alkoholischer Auszug) zum Bepinseln z. B. des Zahnfleischs. Das Kauen frischer Blätter hilft gegen Mundgeruch. Innerlich angewendet hilft Salbei gegen Verdauungsbeschwerden und gegen starkes Schwitzen: Zur Behandlung von Magen- Darm-Beschwerden 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten eine Tasse frisch zubereiteten Tee trinken (1 TL = 1-1,5 g Droge mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abgießen; Tagesdosis: 4-6 g) oder 1-2 Tropfen ätherisches Öl auf 1 Glas Wasser einnehmen; gegen übermäßiges Schwitzen kann man 2 Stunden vor dem Schlafengehen eine Tasse erkalteten Tee trinken. Salbei ist zudem in vielen Fertigpräparaten enthalten.

Vorsicht! Bei Überdosierungen (über 15 g getrocknete Salbeiblätter pro Tag) oder Einnahme des ätherischen Öls oder alkoholischer Extrakte über einen längeren Zeitraum kann es zu beschleunigtem Herzschlag, Eingeweidekrämpfen und Schwindelgefühl kommen; deshalb Salbeipräparate auch nicht während der Schwangerschaft anwenden!

Andere Bezeichnungen:
Muskatellerkraut