Bei der Pflanze handelt es sich eigentlich um eine Flechte, die neben etwa 50 % Schleimstoffen, die bei trockenem Husten den Hustenreiz lindern, auch Bitterstoffe enthält, die den desinfizierenden Speichelfluss anregen; außerdem soll Isländisches Moos antibiotisch wirken.
Anwendung Bei Husten und Heiserkeit kann man 3-4-mal täglich 1 Tasse Tee trinken (1 TL = ca. 1,5 g getrocknetes und zerkleinertes Isländisches Moos mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen,
abgießen und zur Appetitanregung jeweils 1/2 Stunde vor
den Mahlzeiten eine Tasse Kaltauszug trinken (gleiche
Menge mit kaltem Wasser übergießen, 1-2 Stunden stehen
lassen und dabei häufig umrühren, kurz zum Sieden
erhitzen und abgießen).
Isländisches Moos findet sich
auch in Lutschtabletten gegen Heiserkeit und in Mundspülungen
bei Parodontitis und Neigung zu Karies.
Andere Bezeichnungen:
Almgraupen