Medizinische Verwendung finden die Wurzeln; sie sind reich an ätherischen Ölen, die krampflösend und wassertreibend wirken.
Anwendung Eingesetzt wird Liebstöckelwurzel zum Durchspülen bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengrieß, außerdem bei Reizblase und Wassereinlagerungen im Gewebe, die nicht auf eingeschränkte Herz- oder Nierentätigkeit oder auf eine Nierenerkrankung zurückzuführen sind (ähnlich wie Goldrute). Dazu nimmt man mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten eine Tasse frisch aufgebrühten Tee zu sich (1/2-1 TL = 1,5-3 g Droge mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, nach 10-15 Minuten abgießen); die Tagesdosis sollte 4-8 g betragen, außerdem ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten (mindestens 2, besser 3 l pro Tag).
Andere Bezeichnungen:
Maggikraut