Übelkeit kann viele Ursachen haben, z.B. Ausdruck einer Magenüberlastung oder -entzündung sein, Nebenwirkung von Medikamenten oder Zeichen einer akuten Erkrankung sein. Eine ärztliche Diagnostik ist daher bei anhaltenden Symptomen unerlässlich.
Zur Linderung der Symptome können folgende Heilkräuter unterstützend hilfreich sein:
Ist Übelkeit mit Völlegefühl verbunden, können Magen-Darm-Bewegung fördernde Drogen hilfreich sein: Ginseng (Warnhinweis bei HIV), Taigawurzel (Warnhinweis bei HIV), Pfefferminze oder Schafgarbe.
Ist Übelkeit mit Schmerzen und Krämpfen im Oberbauch verbunden, helfen z. B. Kamille, Melisse, Fenchel und Anis als Tee oder äußerlich als feucht-warme Kompresse auf der schmerzenden Region.
Zur »Besänftigung« eines gereizten Magens hat sich die Süßholzwurzel bewährt, und manchmal reicht auch schon eine Wärmflasche oder der Heublumensack aus.
Bei medikamentös bedingter Übelkeit hilft - vorbeugend eingenommen - Ingwer.
Liegt eine Lebererkrankung zugrunde, werden Bitterstoffe wie bei Appetitlosigkeit, z. B. die Artischocke, empfohlen.
Übelkeit und Erbrechen können auch ein Symptom einer Infektionskrankheit (z.b. einer opportunistischen Infektion) sein und sollten daher unbedingt ärztlich abgeklärt werden.
Magen-Darm-Störungen sind eine relativ häufige Folge der HIV-Infektion oder treten als Nebenwirkungen der antiretroviralen Therapie (HAART) auf.
Die AIDS-Hilfe Köln gibt in der Reihe Med Info ein leicht verständliches Heft zu Magen-Darm-Störungen bei HAART heraus. Zur Bestellung der Print-Ausgabe bei der Deutschen AIDS-Hilfe oder zum Download als pdf.