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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Übelkeit

Übelkeit kann viele Ursachen haben, z.B. Ausdruck einer Magenüberlastung oder -entzündung sein, Nebenwirkung von Medikamenten oder Zeichen einer akuten Erkrankung sein. Eine ärztliche Diagnostik ist daher bei anhaltenden Symptomen unerlässlich.

Zur Linderung der Symptome können folgende Heilkräuter unterstützend hilfreich sein:

  • Ist Übelkeit mit Völlegefühl verbunden, können Magen-Darm-Bewegung fördernde Drogen hilfreich sein: Ginseng (Warnhinweis bei HIV), Taigawurzel (Warnhinweis bei HIV), Pfefferminze oder Schafgarbe.
  • Ist Übelkeit mit Schmerzen und Krämpfen im Oberbauch verbunden, helfen z. B. Kamille, Melisse, Fenchel und Anis als Tee oder äußerlich als feucht-warme Kompresse auf der schmerzenden Region.

  • Zur »Besänftigung« eines gereizten Magens hat sich die Süßholzwurzel bewährt, und manchmal reicht auch schon eine Wärmflasche oder der Heublumensack aus.

  • Bei medikamentös bedingter Übelkeit hilft - vorbeugend eingenommen - Ingwer.

  • Liegt eine Lebererkrankung zugrunde, werden Bitterstoffe wie bei Appetitlosigkeit, z. B. die Artischocke, empfohlen.


    Übelkeit und Erbrechen können auch ein Symptom einer Infektionskrankheit (z.b. einer opportunistischen Infektion) sein und sollten daher unbedingt ärztlich abgeklärt werden.


    Magen-Darm-Störungen sind eine relativ häufige Folge der HIV-Infektion oder treten als Nebenwirkungen der antiretroviralen Therapie (HAART) auf.
    Die AIDS-Hilfe Köln gibt in der Reihe Med Info ein leicht verständliches Heft zu Magen-Darm-Störungen bei HAART heraus. Zur Bestellung der Print-Ausgabe bei der Deutschen AIDS-Hilfe oder zum Download als pdf.


    Erbrechen
    Sich zu übergeben, ist eigentlich ein Schutzreflex gegen Vergiftungen oder einer Infektion. Aber auch eine gestörte Gallesaftproduktion und manchmel sogar allein schon das Denken an etwas Ekliges können zum Erbrechen führen (Ursachen ärztlich abklären!).

    Bei Erbrechen ist es wichtig, die Flüssigkeit zu ersetzen, z.B. mit stillem Wasser, beruhigenden Tees, (Anis, Fenchel, Melisse) oder Tees zur Schleimhautpflege (Kamille, Pfefferminze). Gute Wirkung zeigt oftmals auch Ingwer.

    Bei weiter bestehendem Brechreiz sollte man sich bemühen, zu trinken oder etwas Leichtes zu essen, dann ist meist der Würgereiz nicht so quälend.
    Das so genannte antizipatorische (=vorwegnehmende) Erbrechen (ich denke z.B. an die Chemotherapie, bei der mir vor Jahren schlecht wurde, und schon wird mir übel) oder das durch andere psychische Ursachen bedingte Erbrechen lassen sich unter Umständen mit autogenem Training oder Autohypnose beherrschen.
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