Vitamine und Mineralien
Vitamine, Mineralstoffe, und Spurenelemente sind wichtig fürs Leben (lat. = vita) und wirken schon in kleinsten Mengen auf den Stoffwechsel. Wir beschäftigen uns im Folgenden mit den Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, bei denen eine Über- oder Unterdosierung für Menschen mit HIV problematisch sein kann.
Der Vitaminbedarf hängt von der physischen und psychischen Verfassung ( Krankheit, Stress), vom Alter, Geschlecht, Leistungsniveau und Nahrungszusammensetzung ab. Dieser Bedarf sollte größtenteils über gesundes Essen gedeckt werden.
Ein Mangel an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen, und Spurenelementen kann sich auf den Gesundheitszustand des Körpers auswirken und z.B. das Immunsystem schwächen. Ein Mangel an Nährstoffen kann verursacht werden durch:
- ungünstiges Essverhalten ( viel Fett, weniger als fünf Sorten Obst und Gemüse/Tag)
- weniges Essen z.B. aufgrund von Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schluckbeschwerden, Stress
- vermehrter Verlust von Nährstoffen durch Durchfall, Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse
- erhöhter Bedarf an Nährstoffen bei opportunistischen Infektionen, Fieber, bestimmten Medikamenten (z.B. B-Vitamine bei Isoniazid), hoher Viruslast, vieler starker Nebenwirkungen
- Leberzirrhose z.B. infolge chronischer Hepatitis, weil fettlösliche Vitamine nicht mehr im normalen Umfang gespeichert werden können.
Mit einem Multivitamin-, Mineralstoffpräparat - am besten nach Absprache mit einem Arzt , Apotheker oder Ernährungsberater - kann diesem Mangel entgegengewirkt werden. In dem Präparat sollten alle wichtigen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten sein. Vergleichen Sie die Produkte auf ihr Preis-Leistungsverhältnis hin. Diese Produkte sind kein Ersatz für eine gesunde Ernährung.