Mineralien
Zwei Mineralien sind für das Immunsystem von Bedeutung: Selen und Zink...
Mineralstoffe - anorganische Bestandteile der Nahrung, die der Körper nicht
selbst bilden kann - sind lebensnotwendige Bestandteile aller Zellen und darüber hinaus auch am Stoffwechsel beteiligt.
Mineralstoffe unterscheidet man nach der Menge, in der sie im Körper vorkommen:
Mengenelemente sind im menschlichen Körper mit mehr als 50 mg
pro kg Körpergewicht enthalten,
Spurenelemente mit weniger als 50 mg pro kg Körpergewicht.
Wie hoch der Mineralstoffgehalt der verschiedenen Nahrungsmittel ist,
hängt nicht zuletzt davon ab, wie viele Mineralstoffe der Boden enthielt,
auf dem die Pflanze wuchs, oder davon, was das Tier zu fressen bekommen
hat.
Für Mineralstoffe gibt es -ähnlich wie bei Vitaminen- Empfehlungen für die täglich mit der Nahrung aufzunehmende Menge. Empfehlungen für Menschen mit HIV (oder andere chronische Erkrankungen) gibt es leider nicht.
Zwei Mineralien sind für die Funktion des Immunsystems besonders wichtig:
Zink und
Selen. Zu beiden Stoffen wurden im Zusammenhang mit HIV auch zahlreiche Studien durchgeführt. Leider gibt es trotzdem noch keine klaren Empfehlungen.
Andere Mineralien wie
Eisen,
Kalzium und
Kalium können bei chronischen Erkrankungen oder langdauernder Medikamenteneinnahme bedeutsam werden (erniedrigte oder erhöhte Blutspiegel der Mineralien).
MED Info: Die AIDS-Hilfe Köln gibt in der Reihe Med Info ein Heft zu Laborwerten (einschließlich Kalium, Natrium, Kalzium ....) heraus. Das Heft kann als
Printausgabe bei der Deutschen AIDS-Hilfe bestellt werden oder steht hier als
PDF zum Download bereit.