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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Fettstoffwechselstörungen

Bei Einnahme von HIV-Medikamenten kommt es häufig zu Störungen des Fettstoffwechsel, vor allem zu erhöhten Blutfettwerten, die möglicherweise das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall).
Bei starker Erhöhung der Blutfette wird der Arzt/die Ärztin ggf. vorschlagen, die Therapie auf andere HIV-Medikamente umzustellen oder blutfett-senkende Medikamente einzusetzen.

Was kann man selbst tun, um die Blutfettwerte zu senken?
Sinnvoll ist es, »mehrgleisig« vorzugehen, also die Ernährung umzustellen (hier sollte man sich kompetent beraten lassen) und sich mehr zu bewegen (Ausdauersport kann nachweislich zur besseren Verbrennung der Fette beitragen). Die "Kräuterapotheke" hält z. B. Artischocke und Knoblauch bereit (Warnhinweise für die Einnahme von Knoblauch beachten!). Allerdings gibt es keine Studien, die bei HIV-positiven Menschen den Nutzen von Artischocke oder Knoblauch belegen.

Das "ungünstige" Cholesterin LDL wird durch milde Ausleitung mit Flohsamen und Kleie im Darm gebunden.

Omega-3-Fettsäuren in (Fischöl) können ebenfalls zur Regulation des Fettstoffwechsels beitragen.


MED INFO
Die AIDS-Hilfe Köln gibt ein übersichtliches und gut verständliches Heft zu Fettstoffwechselstörungen heraus. Das Heft erklärt die wichtigsten Blutfette und ihre Bedeutung für Folgeerkrankungen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Behandlung der Fettstoffwechselstörungen aufgezeigt. Das Heft kann als Druckausgabe bei der Deutschen AIDS-Hilfe bestellt werden und steht als PDF zum Download bereit.


Was kann man sonst tun?
Blutfette sind ein, aber auch nur ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Andere Risikofaktoren sind z.B. Alter, Bewegungsarmut, Rauchen, falsche Ernährung.
Nicht alle Risikofaktoren kann man beeinflussen (das Alter nicht und manchmal auch kaum die Wahl der HIV-Medikamente). Daher ist es umso wichtiger, die anderen Risiken zu senken: Rauchen aufgeben und sich mehr bewegen (Ausdauersport)!
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