Vitamin C ist für eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen wichtig; so unterstützt es z. B. die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln, wenn es gleichzeitig mit ihnen aufgenommen wird.
Außerdem ist es beteiligt an der Hormonsynthese und der Produktion von Kollagen, das für gesunde Haut, Knochen, Knorpel, Zähne und Zahnfleisch wichtig ist und auch eine bedeutende Rolle bei der Heilung von Wunden und Verbrennungen spielt, regt die Bildung der Entgiftungsenzyme der Leber an, wirkt auf die Eiweißsynthese und wirkt als Antioxidans.
Erhöht ist der Bedarf an Vitamin C bei psychischem Stress, starker körperlicher Belastung, großem Flüssigkeitsverlust durch starkes Schwitzen, bei Krankheiten sowie bei Frauen, die hormonell verhüten. Auch bei chronischem Alkoholkonsum und starkem Rauchen braucht der Körper mehr Vitamin C (ca. 150 mg/Tag).
Eine Unterversorgung mit Vitamin C führt zu Erschöpfung, Gelenk- und Gliederschmerzen, Leistungsabfall, Schleimhautblutungen, Zahnfleischentzündungen, Hautveränderungen, Wundheilungsstörungen und Infektanfälligkeit.
Vitamin C ist sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff und Hitze. Durch lange Lagerung, starkes Wässern, lange Garzeiten und Warmhalten geht ein Großteil des Vitamins verloren.
Ascorbinsäure ist vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, besonders reichhaltig in schwarzen Johannisbeeren, Zitrusfrüchten, Sanddorn, Paprika und Fenchel, aber auch in Kartoffeln, Kohlgemüse, Spinat und Tomaten. Der Tagesmindestbedarf eines/einer Gesunden von etwa 75 mg (besser wahrscheinlich: 120-150 mg) ist z. B. enthalten in 50 g Paprika, 60 g Rosenkohl, 80 g Fenchel oder 150 g Spinat. Vitamin C wird rasch wieder mit dem Urin ausgeschieden, daher ist es bei erhöhtem Verbrauch (Erkrankungen) günstig, 3- bis 4-mal täglich Vitamin-C-haltige Nahrung zu sich zu nehmen (z. B. Obst, Hagebuttentee).
Anwendung Wer zur Stärkung der Infektabwehr Vitamin C einnehmen möchte, sollte eine Dosierung unter 1000 mg/Tag wählen.
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