Suche:
erweiterte Suche

Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Vitamin K (Phyllochinon)

Vitamin K ist eigentlich eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe fettlöslicher Substanzen. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung und ist zusammen mit Vitamin D für die Einbindung von Mineralien in die Knochen zuständig; außerdem ist es am Aufbau von Eiweißstoffen für Blut, Niere und Knochen beteiligt.

In der Nahrung findet sich genügend Vitamin K, natürliche Mangelzustände spielen daher hauptsächlich bei Säuglingen eine Rolle. Zu einem Mangel kann es aber bei einer chronischen Lebererkrankung, gestörtem Gallefluss (und eingeschränkter Fettverdauung), bei gestörter Fettaufnahme oder nach längerer Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Antibiotika, Antiepileptika, Blutgerinnungshemmer) kommen.

Als Folge einer zu geringen Aufnahme kann das Risiko von Knochenbrüchen steigen; Symptome für einen Mangel sind Störungen der Blutgerinnung.

Vitamin K ist zwar nicht empfindlich gegenüber Hitze und Sauerstoff, wohl aber gegenüber Licht.

Vorkommen:
Enthalten ist Vitamin K unter anderem in Kohlgemüse (Grünkohl, Blumenkohl, Broccoli), Grüngemüse (z. B. Spinat) und anderen Gemüsesorten sowie in Quark, Fleisch und Eiern,

Anwendung Empfohlen wird, täglich mindestens 60-80 μg Vitamin K aufzunehmen.

Bei erhöhtem Thromboserisiko werden oft Gegenspieler des Vitamin K verordnet, um seine Wirkung teilweise aufzuheben und das Blut "flüssiger" zu machen.

Literatur:
Biesalski, et al.: Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag. 2. Auflage, 1999.