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Drogenkonsum Diese Heilpflanzen können bei der HIV-Infektion oder der HAART problematisch sein »

HanfWie wirken Heilpflanzen, Vitamine, Mineralien? Wie kann man sie bei Erkrankungen einsetzen? Bei der HIV-Infektion, bei Virushepatitis, bei anderen Erkrankungen? Welche Nebenwirkungen, welche Wechselwirkungen sind bekannt? Welche Pflanzen sollte man meiden?



Medikamente: Wie findet man ein homöopathisches Arzneimittel?

Erstanamnese, Repertorisation, Materia medica Studium.....was ist das?

Erstanamamnese

Der homöopathische Arzt / die homöopathische Ärztin erfasst in der so genannten Erstanamnese die Symptome des Patienten/der Patientin als Ausdruck der verstimmten Lebenskraft.

Es werden detailliert nicht nur aktuelle Beschwerden erhoben. Auch frühere Krankheiten, Operationen, Unfälle werden genau erfasst. Erkrankungen der Vorfahren, wichtige biographische Stationen, Lebensgewohnheiten und seelische Besonderheiten vervollständigen die Anamnese, an deren Ende die körperliche Untersuchung steht.
Beim Erwachsenen dauert diese Erstanamnese ca. 3 Stunden, beim Kind etwa die Hälfte.


Ausarbeitung und Symptomengewichtung

Aus der Fülle der Symptome wählt der homöopathische Arzt / die homöopathische Ärztin diejenigen aus, welche die Symptomengesamtheit am meisten charakterisieren und damit individualisieren. Je genauer dabei ein Symptom beschrieben wurde, desto wichtiger wird es: So ist Müdigkeit allein ein unbestimmtes Symptom und hilft nicht, da sehr viele homöopathische Arzneien Müdigkeit hervorrufen. Dagegen ist eine Müdigkeit täglich um 16 Uhr näher bestimmt, damit charakteristisch und findet sich nur noch bei wenigen Arzneien.


Repertorisation

Die charakteristischen Symptome - meist 5-8 - werden dann im Repertorium nachgeschlagen und die Arzneien ermittelt, die möglichst alle Symptome abdecken.


Materia medica Studium

Die dem Fall am ähnlichsten Mitteln werden nun in der Arzneimittellehre nachgelesen und die Entscheidung für ein Mittel, das "Similie", gefällt. Ausschlaggebend für die Arznei ist dabei oft ihre Ähnlichkeit zum Gemütszustand des Patienten:
"Dieß geht so weit, daß bei homöopathischer Wahl eines Heilmittels, der Gemüthszustand des Kranken oft am meisten den Ausschlag giebt, als Zeichen von bestimmter Eigenheit, welches dem genau beobachtenden Arzte unter allen am wenigsten verborgen bleiben kann." (Hahnemann, Organon der Heilkunst, § 211)


Mittelgabe und Prognose

Es wird grundsätzlich immer nur eine Arznei verabreicht.
" Mehr als eine und einfache Arzneisubstanz auf einmal anzuwenden ist unnötig und unzulässig...In der Homöopathie ist es verboten, einem Kranken mehr als eine Arznei auf einmal zu geben." (Hahnemann, Organon der Heilkunst, § 273)
Die entwickelte Arzneikraft oder Potenzhöhe der Arznei, die man anwendet, sollte der Erkrankung und Lebenskraft des Patienten angepasst werden.

Gleichzeitig wird in Abhängigkeit von der Krankheit erläutert wie und in welchem zeitlichen Rahmen die Heilung vonstatten geht. . Die Angemessenheit der Potenz wird auch als "Kleinheit der Gabe" bezeichnet: Das Simile ist umso heilsamer, je angemessener seine Potenzhöhe gewählt ist.

In einem Folgetreffen nach 2-4 Wochen werden die Wirkungen besprochen und das weitere Vorgehen festgelegt.


Weitere Maßnahmen

Homöopathie kann nur bei gesunder Lebensführung erfolgreich sein. Thematisiert werden unter anderem ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung, Spaziergänge im Freien, ausreichender Schlaf, permanente Arbeitsüberlastung, psychische Belastungen, exzessives Nachtleben, Verzicht auf Genussmittel wie Nikotin oder Kaffee.